Vermittlung

Bei der Praktikantenvermittlung wird auf die Interessen der Bewerber und auf die Anforderungen der Praktikumsbetriebe geachtet. In der pflanzlichen Produktion kann im Ackerbau, Gemüsebau, Weinbau, Obstbau, aber auch mit Arzneipflanzen gearbeitet werden. In der tierischen Produktion gibt es Arbeit mit Milchvieh, Rinder- und Schweinemast, Geflügelhaltung, Ziegenhaltung und Imkerei. Wer über gute deutsche Sprachkenntnisse verfügt, kann im Naturkosthandel oder in der betrieblichen Vermarktung tätig werden. Wer sich für Verarbeitung interessiert, findet Möglichkeiten in der Milch-, Fleisch- oder Getreideverarbeitung. Technisch geschickte Studenten können mit der Landtechnik arbeiten, Wartungs- und Reparaturarbeiten leisten, sich aber auch mit erneuerbaren Energien befassen.
Daher ist es wichtig, dass die Bewerber ihre Interessen und Fähigkeiten sowie die Betriebe ihre Anforderungen bei den Bewerbungen deutlich beschreiben. Führerscheine und Sprachkenntnisse spielen bei der Vermittlung eine entscheidende Rolle.

Berichtshefte

Die Praktikanten sind zum Schreiben von Berichtsheften verpflichtet. Diese Hefte enthalten Blätter in deutscher und in russischer bzw. usbekischer Sprache. Darunter sind Formulare für Wochenberichte, für Seminare und zu den verschiedenen Betriebszweigen inklusive der betrieblichen Ausstattung. Bei den Wochenberichten müssen die geleisteten Tätigkeiten und genauere Beobachtungen / Gedanken zu betrieblichen Abläufen beschrieben werden. Die Berichtshefte werden von den Landwirten und von LOGO kontrolliert. Nach der Rückkehr in die Heimat sollen auch Dekane, Hochschullehrer, Eltern und Freunde durch die Berichtshefte für sie verständliche Informationen zum Fachpraktikum in Deutschland erhalten.

Zusätzliche Informationen